Sports Drinks

Wer viel radelt, schwitzt. Und wer viel schwitzt, verliert Flüssigkeit und wichtige Mineralstoffe. Bei Ausfahrten unter einer Stunde reicht Wasser in deiner Trinkflasche. Danach benötigst du aber spezielle Getränke, die mit Mineralien und Salz (Natrium) versetzt sind. Die Verwirrung ist groß - es gibt eine große Auswahl an Getränken Online und in Geschäften. Den Unterschied zwischen den Getränken, worauf du achten musst und wie du dich für das richtige Getränk entscheidest, erklären wir hier.

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Isotonische Getränke haben die gleiche Konzentration an festen Teilchen wie das Blut. Durch diese Struktur ist der Körper in der Lage, die Nährstoffe schnell und optimal aufzunehmen, ohne dass dein Magen belastet wird. Somit können die ersten Schweiß- und Vitalstoffverluste sofort ausgeglichen werden. Einige isotonische Getränke haben nur einen geringen Anteil an Kohlehydraten. Sie eignen sich daher als Durstlöscher und Energielieferant bei kürzeren Ausfahrten. Bei extremen Ausdauerbelastungen von über drei Stunden sollten diese Getränke mit Kalium, Magnesium und Kalzium und Kohlenhydraten angereichert sein.

Beispiele für isotonische Getränke

Zu den isotonische Getränken zählen Elektrolyt-Getränke ohne Kohlenhydrate, zum Beispiel mineralstoffreiche Mineralwässer  und Kohlenhydrat-Elektrolyt-Mischungen. Dazu gehören Frucht- oder Gemüsesäfte gemischt mit Mineralwässern, wie beispielsweise Orangen- oder Apfelsaftschorle, gemischt im Verhältnis 1:3. Auch die weit verbreiteten Sportsgetränke, die überall im Handel erhältlich sind, gehören in diese Kategorie.

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Ist der Anteil an festen Stoffen im Getränk niedriger als im Blut, spricht man von hypotonisch. Hier muss dem Getränk Flüssigkeit entzogen werden um es isotonisch zu machen. Somit können die Mineralstoffe und Spurenelemente aus den Getränken rasch übers Blut aufgenommen werden und die entstandenen Defizite ausgleichen. Durch die rasche Flüssigkeitsabsorption eignen sich diese Getränke als idealer Durstlöscher beim Radfahren. Allerdings kann durch den niedrigeren Anteil der festen Bestandteile auch der Anteil der Nährstoffe niedriger sein. Daher sind diese Getränke nur bedingt für lange oder anstrengende Einheiten geeignet, weil sie dir weniger Mineralstoffe liefern.

Beispiele für hypotonische Getränke

Zu den hypotonischen Getränken zählen Leitungs - und Mineralwasser, Früchte-und Kräutertees, Tomatensaft und der Durstlöscher schlechthin: alkoholfreies Bier.

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Hypertonische Getränke enthalten einen höheren Anteil an Feststoffen als im Blut herumschwimmt. Um die Aufnahme dieser Teilchen zu ermöglichen, muss deinem Körper noch zusätzlich Flüssigkeit zugeführt werden. Das bedeutet, dass deinem Körper kurzfristig Wasser entzogen wird, um das Getränk auf die gleiche Teilchenkonzentration wie das Blut zu bringen. Das ist gerade bei anstrengenderen Sportarten wie Radfahren, wo der Körper die Flüssigkeit dringend braucht, sehr ungünstig und kann zu Problemen führen. Daher sind diese Getränke fürs Radfahren nicht zu empfehlen.

 Beispiele für hypertonische Getränke

Zu ihnen zählen unverdünnte Fruchtsäfte, Cola, Limonade und Malzbier.

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Nach dem Training ist vor dem Training. Es gibt viele, die direkt nach der Ausfahrt nicht ans Essen denken können. Die Regeneration wird häufig vernachlässigt, wenn die Dusche ruft und du andere Termine wahrnehmen musst. Die erste Stunde nach dem Training ist aber sehr wichtig: Deine Muskeln gieren nach Nahrung, dein Körper nimmt sehr gut Nährstoffe auf und nutzt sie direkt zur Heilung und Erholung. Der besseren Verträglichkeit halber und um gleichzeitig deinen Wasserhaushalt wieder aufzufüllen empfiehlt es sich ein Regenerationsgetränk zu sich zu nehmen. Regenerationsgetränke zeichnen sich durch einen überdurchschnittlich hohen Energiegehalt und Kohlenhydratanteil aus. Neben Kohlenhydraten enthält es meist Eiweiß (Protein), um die Reparatur der Muskeln zu unterstützen.

Beispiele für Regenerationsgetränke

Natürlich kannst du diese Getränke in Pulverform kaufen. Aber du kannst sie auch schnell und günstig zu Hause herstellen. Mit einem selbst gemachten Smoothie, einem Glas Kakao oder einem Milchshake mit Banane oder Beeren, Schokolade oder Haferflocken bist du auf dem richtigen Weg.