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Gesundheit

Das Intim-Dilemma – Der Ratgeber

Der Intimbereich ist etwas, womit sich gerade Radfahrerinnen ziemlich herumplagen. Das muss nicht sein! Wir haben ein paar gute Tipps für dich.

Bei TWCDE sprechen wir natürlich auch über Themen, die intimer Natur sind. Also haben wir uns gedacht, ein paar Tipps zu den beliebtesten Haarentfernungsmethoden bei Radfahrerinnen wäre doch sinnvoll.

 

Haarentfernung

Als Radfahrerin sitzt du viele Stunden in der Woche auf dem Sattel, weswegen dein empfindlicher Intimbereich einer ständigen Reibung mit Sattel, Radhose und Schweiß ausgesetzt ist. Wenn du dann noch deine Intimbehaarung loswerden willst, kann das zu Pickelchen, eingewachsenen Haaren oder sogar kleinen Abszessen führen. Daher ist es durchaus berechtigt, dass du dir ein paar Gedanken dazu zu machst, wie du diesen Bereich am besten pflegst und welche Haarentfernungsmethode die praktischste ist. Die Möglichkeiten sind schier endlos. Wir haben die drei beliebtesten herausgesucht und unter die Lupe genommen: Nassrasieren, Waxen/Sugarn und Trimmen.

Nassrasur

Die Nassrasur ist die wohl einfachste und schnellste Methode. Du kannst es schnell nebenbei unter der Dusche erledigen, und es ist schmerzfrei – es sei denn, du rammst dir versehentlich die Klinge in die Schienbein-Hautfalte…! Allerdings ist die Chance eines eingewachsenen Haares ziemlich hoch. Begünstigt wird das Einwachsen durch die Reibung beim Radfahren. Außerdem riskierst du Pickelchen und andere Hautirritationen.

TWCDE-Tipp: Babypuder (gerne etwas mehr) oder Aloe-Vera-Gel direkt nach der Nassrasur auf die rasierte Stelle pudern bzw. schmieren, dann kriegst du Irritationen super in den Griff. Außerdem solltest du dich nicht direkt vor einer Ausfahrt rasieren, sondern es auf danach verschieben. Dann hat die Haut Zeit sich zu erholen.

Waxing / Sugaring

Beim Waxing oder Sugaring bleibt die Haut etwas länger glatt und weich als bei der Nassrasur, aber es erfordert vorausschauendes Planen. Außerdem raten Experten, dass du nach dem Waxen/Sugarn mindestens 24 bis 48 Stunden damit wartest, bis du dich wieder aufs Rad setzt. Die Vorstellung allerdings, dass du da unten 3 Wochen lang haarlos und weich wie ein Kinderpopo bist, ist so schön wie unrealistisch. Entweder gehörst du zu der Sorte Frau, bei denen die Haare immer weicher und weniger werden – dann Glückwunsch zum seltenen Los. Die meisten Frauen brauchen allerdings nur drei Tage, bis die nächsten nervigen Haarstoppeln Hallo sagen und der Busch nach drei Wochen wieder steht. Dann darfst du dich wieder an der Liege festklammern und dir mit schmerzerfülltem Gesicht die Haare ausreißen lassen.

Bei der Haarentfernung lauern eigentlich immer die gleichen Probleme. Dadurch, dass es im Intimbereich warm und feucht ist, bietet er eine perfekte Stätte für Bakterien. Beim Radfahren tuen Reibung und Schweiß ihr Übriges dazu. Auf der durch Haarentfernung irritierten Haut können dann Ausschläge, Furunkeln und Abzesse entstehen. Keine Sorge, du bist damit nicht allein. Hautärzte bekommen so etwas tagtäglich im Intimbereich zu sehen. Das Problem an diesen Stellen ist, dass sie beim Radfahren Druck abbekommen und irgendwann richtig weh tun.

TWCDE-Tipp: Wenn du Eiterpickel oder Beulen entdeckst – auf keinen Fall daran herumdrücken oder -kratzen! Das macht es nur schlimmer. Am besten holst du dir gleich in der Apotheke eine Salbe namens Tyrosur und betupfst die kritischen Stellen damit. Die Salbe wirkt effektiv gegen Entzündungen und lässt die Stellen schnell abheilen.

Trimmen

Wenn du auf die Sache mit der Haarentfernung verzichten kannst und trotzdem kein Urwald-Feeling im Slip haben möchtest, ist Trimmen eventuell etwas für dich. 1-2 Zentimeter sind die optimale Länge, das sieht  recht gepflegt aus und ist gleichzeitig angenehm beim Radfahren.

TWCDE-Tipp: Versuch bitte nicht mit der Schere deine Haare zu trimmen. Ein Rasierer mit Trimmaufsatz ist dafür am besten geeignet.

Natur pur

Du möchtest nichts an deiner Haarlänge verändern? Auch gut! Achte nur darauf, dass du den Bereich inkl. Haare gut hegst und pflegst, denn Haare neigen nun mal dazu zu riechen.

TWCDE-Tipp: Die Option die Radhose ein zweites Mal anzuziehen ist bei Unterwolle nicht mehr gegeben…Was wir ja eh nie tun würden, weil man es nicht soll (…aber passieren tut’s dann doch mal).

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