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Mountainbike

Mountainbiken für Anfänger

Ein paar nützliche Tipps wie du dein Mountainbike kennen und lieben lernst.

Damit du dein Mountainbike richtig kennen und lieben lernst, haben wir hier einige Tipps für dich, die dir helfen werden mit Spaß das meiste aus deinen Ausfahrten mit dem MTB zu machen.

Erweitere deine Mountainbike-Kenntnisse und stürz dich ins Trail-Abenteuer!

Matschige Waldwege, Baumwurzeln, Felsen und Geröll – die Mountainbikerin in dir macht vor nichts Halt. Voller Mut und Tatendrang steuert sie ihr stollenbereiftes Gefährt über alle möglichen Hindernisse, die ihr die Natur in den Weg stellt.

Während die Beine dich den Berg hochpowern, benutzt du deinen gesamten Oberkörper und deine Bauchmuskulatur um dein Gleichgewicht zu halten, während du über Stock und Stein jagst. Dabei beanspruchst du deinen ganzen Körper und schärfst deine Beherrschung über das Rad, welches dir auch in anderen Radsportarten zu Gute kommt.

Mit seinen dicken Stollenreifen ist das Mountainbike auch bei Eis und Schnee einsatzbereit und erlaubt dir durch den tiefsten Neuschnee zu pflügen. Daher steigen viele Rennradfahrer im Winter gerne auf das Mountainbike um und erhalten sich so während der kalten Jahreszeit ihre Radfitness.

Das Mountainbike verlangt ganze andere Fähigkeiten, als zum Beispiel ein Rennrad: du musst dich selbstbewusst mit und auf dem Rad bewegen können, aus dem Sattel raus und wieder rein, nach vorne oder nach hinten rutschen, Gewicht zur Seite verlagern….Und das alles passiert in einer oft sehr schnellen Reihenfolge über einen kurzes Stück Waldweg. Daher ist der Schlüssel zum Erfolg beim Mountainbiken: klein anfangen und sich langsam hocharbeiten.

Zum Neu – oder Wiedereinstieg reichen kurze Ausfahrten auf dem Rad vollkommen aus um deine Fahrtechnik aufzubauen. Mit kurz meinen wir zwischen einer bis zwei Stunden in einem relativ leichten Gang dahinrollen, damit sich deine Beine und dein Herz-Kreislaufsystem an die Belastung gewöhnen. Das ganze könntest du naürlich auf einer Straße abspulen. Aber der Spaß beim Mountainbiking liegt am Herumtollen über die Felder und durch die Wälder. Also, entdecke deinen Abenteuergeist und finde die kleinen Pfade, lasse deine Beine locker und gleichmäßig kreisen und genieße, wie du dir auf dicken Stollenreifen eine neue Welt eröffnest.

Berge fahren

Irgendwann reicht das leichte Herumrollen nicht mehr. Du willst mehr entdecken und dich und dein Mountainbike richtig fordern. Das Terrain wird anspruchsvoller, du willst ein paar Steigungen in Angriff nehmen.

Auf nassen und unebenen Pfaden verliert dein Hinterrad die Haftung, es dreht regelrecht durch. Gleichzeitig müssen grössere und kleinere Unebenheiten im Boden durch geschicktes Lenken vermieden werden. Damit dein Hinterrad nicht durchdreht, musst du dein Gewicht so weit wie möglich auf dem Sattel nach hinten verlagern. Um weiterhin sicher lenken zu können, muss dein Gewicht aber nach vorne verlagert werden.

Um berghoch beiden Ansprüchen gerecht zu werden, bleibst du im Sattel sitzen, aber rutscht so weit wie möglich auf die Sattelspitze. Das verlagert ein bisschen Gewicht nach hinten.

Nun stell dir vor, dir hängt ein Gewicht an beiden Ellbogen und an den Schulterblättern, die diese nach unten ziehen. Das verlagert ausreichend Gewicht auch nach vorne, damit du sicher lenken kannst. Dabei bringst deine angwinkelten Ellbogen so nahe wie möglich an deinen Oberkörper und ziehst am Lenker während du ordentlich ins Pedal trittst und die Steigungen eroberst.

Bergab

Der Berg ist erklommen, nun geht es darum, denselben sicher und gekonnt wieder herabzufahren. Anders als mit dem Rennrad, werden auf dem Mountainbike Abfahrten hauptsäclich stehend gefahren, um so die Unebenheiten des Weges aufzufangen. Damit sich dein Körper in einen Stoßdämpfer verwandelt, brauchst du nur ein paar Tipps verfolgen:

Stehe regelrecht auf den Pedalen und verlagere dein Gewicht nach hinten, indem du deine Hüften hinter den Sattel schiebst. Die Pedale werden parallel zum Boden ausgerichtet. So wird die Wucht der Stöße gleichmäßig von beiden Füßen aufgefangen. Widerstehe der Versuchung aufrecht zu stehen, sondern halte deinen Oberkörper so niedrig wie möglich. Gleichzeitig beugst du deine Arme und Beine, damit sie viele Stöße abfedern können.

Das Abfahren kann ganz schön anstrengend werden, vor allem deine Arme und dein Oberkörper können schnell ermüden. Sie müssen ganze Arbeit leisten und manchmal dein gesamtes Körpergewicht auffangen, wenn du bremsen musst oder gegen etwas fährst. Um sie etwas zu entlasten, versuche deine Ferse hinunterzudrücken, wenn du den Berg hinabrollst. Dadurch werden die Stöße und dein Körpergewicht hauptsächlich von deinen Beinen aufgefangen und nicht von deinen Armen und dem Lenker.

Die Hauptsache beim Bergabfahren auf deinem Mountainbike ist, daß du dich sicher fühlst und die Abfahrten ruhig und kontrolliert angehst. So steigt das Selbstbewusstsein, und mit der Zeit werden die holperigen Abfahrten ein grosser Teil des Spaßes mit deinem Mountainbike.

Kurven fahren

Wie mit allen Rädern, fährt ein Mountainbike am besten um die Kurve, wenn du dich mit dem Rad in die Kurve legst. Der Trick beim Mountainbike ist, daß die Reifen weiterhin ausreichend Bodenhaftung haben. Dafür muß dein Schwerpunkt auch in den Kurven über den Reifen liegen, damit sie dir auf den  matschigen Pfaden nicht wegrutschen.  Während Rennradler sich mit dem Rad in die Kurve legen und sich so klein wie möglich machen, musst du dich auf dem Mountainbike in der Kurve leicht aufrichten und das Rad unter dir in die Kurve legen. Das klappt am besten, wenn du dabei die Knie leicht nach aussen stellst, damit sich das Rad etwas freier unter dir bewegen kann. Das äußere Bein wird gestreckt und dein Gewicht in das Bein verlagert. So verlagert sich der Schwerpunkt noch weiter nach unten, was deine Sicherheit in der Kurve noch erhöht.

Auch auf dem Mountainbike gilt die goldene Regel: nicht in der Kurve bremsen! Wenn du in der Kurve bremst, richtet sich das Rad auf und wird nicht mehr die Kurve kriegen und du wirst unsanft mit dem Waldboden Bekanntschaft machen. Bremse vor der Kurve ab und lasse dann dein Rad wie von selbst durch die Kurve rollen. Dabei ist es egal, wie schnell oder langsam du in die Kurve fährst. Hauptsache, du fühlst dich sicher und bleibst auf deinem Rad.

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