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Mutter & Kind

Kinderhelm anpassen – Der Ratgeber

Es ist so einfach und doch so schwer. Hier erfahrt ihr, wie ein Kinderhelm richtig sitzen sollte.

Einen Kinderhelm anzupassen ist eigentlich schnell und unkompliziert, aber viele machen es einfach falsch. Wir haben einen Experten gefragt, worauf man dabei achten muss.

Der Helm sollte über die Stirn gehen.

Ein weit verbreiteter Irrglaube bei Eltern ist, dass, so lange ihre Kinder Helme tragen, sie wesentlich geschützter sind als ohne Helm. Obwohl das im Grunde genommen ja auch stimmt, nimmt die Anzahl der Kinder (und Erwachsenen) mit falsch sitzenden Helmen immer weiter zu.

Viele größere Kaufhäuser verkaufen einfach nur einen verpackten Helm. Die Händler suchen vielleicht noch die richtige Größe aus, aber das war’s dann auch. Es gibt kein Fachgespräch und keine Beratung zur richtigen Anpassung. Ein guter Händler nimmt sich Zeit den Kopf richtig auszumessen und geht sicher, dass folgende drei Punkte erfüllt sind:

1. Der Helm sitzt sicher und wackelt nicht.

Das ist eine relativ kurze und einfache Prozedur und braucht nicht mehr als fünf Minuten. Bitte den Verkäufer den Kinnriemen richtig einzustellen und dir zu erklären, wie er das genau macht. Dadurch lernst du es auch und kannst es beim nächsten Mal selbst machen.

2. Die Stirn ist bedeckt.

Ein richtig sitzender Helm sollte zuallererst in die richtige Richtung aufgesetzt werden (!) – es ist faszinierend, wieviele Leute das schon falsch machen. Ebenfalls oft gesehen, aber keinesfalls korrekt, ist ein Helm, der auf dem Hinterkopf sitzt. Bei einem Sturz über den Lenker schützt das den Kopf deines Kindes nicht. Die Vorderkante vom Helm sollte daher wirklich nur einen Zentimeter über den Augenbrauen sein: Noch hoch genug um die Sicht nicht einzuschränken, aber tief genug um den Vorderkopf im Falle eines Sturzes zu schützen.

3. Der Kinnriemen liegt eng an, aber schnürt nicht ab.

Einmal festgeschnallt, sollte dein Kind in der Lage sein in alle Richtungen zu schauen und dabei problemlos atmen und sprechen können. In den Läden sieht man bei acht von zehn Helmen, dass sie zu locker sitzen. Eine gute Faustregel: Wenn man zwei bis maximal drei Finger zwischen die Riemen bekommt, passt’s. Sollte es lockerer sein, wird der Helm bei einem Aufprall einfach vom Kopf rutschen und ist demnach wirkungslos.

Am besten prüfst du einmal pro Woche am Helm deines Kindes diese drei Punkte nach. Bei täglichem Gebrauch können sich die Riemen schnell mal verdrehen, lösen oder weiten.

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